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Published on Januar 19th, 2015 | by Sonja

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Shabby Chic – beliebt wie eh und je: Wohnen im schäbigen Schick!

Shabby Chic ist ein viel benutzter Begriff in der letzten Zeit, hinter dem sich ein beliebter Wohnstil verbirgt. Wie der Name bereits verrät, handelt es sich um eine Mischung aus „schäbig“ und „schick“, was sich in einer Kombination aus Familienstücken, Flohmarkt-Schätzen und allen anderen Möbeln sowie Wohnaccessoires, die sich in diesem Stil präsentieren, ausdrückt.

Seinen Ursprung findet der Shabby Chic Wohnstil im Großbritannien der 1980er Jahre als sich eine Form der Gegenbewegung zur kostspieligen Innenausstattung der oberen Mittelschicht entwickelte. Andersdenker richteten ihre Wohnungen und Häuser mit gebraucht aussehenden Möbelstücken und Accessoires ein, die weder besonders schick noch hochpreisig schienen. Die kommerzielle Verbreitung des Shabby Chic Design begann 1989, als die Stylistin Rachel Ashwell im kalifornischen Santa Monica einen Laden eröffnete, in dem sie Flohmarkt-Schätze verkaufte. Die Engländerin ist heute Teilhaberin zahlreicher Labels, die unter dem geschützten Warenzeichen „Shabby Chic“ Möbel und Gegenstände mit künstlich erzeugten Abnutzungsspuren herstellen.

Mittlerweile findet man wunderschöne Möbel im angesagten Shabby Chic Stil auch in verschiedenen Onlineshops. Die Merkmale der neuen Shabby Chic Möbel sind dabei dieselben geblieben: Natürliche Gebrauchsspuren, die darauf hindeuten, dass Erbstücke neu hergerichtet oder Gegenstände selbstgemacht wurden. Eines der beliebtesten Gestaltungselemente ist abgenutzte Farben und Lacke, unter denen die natürliche Beschaffenheit des Materials (häufig Holz) zum Vorschein kommt. Typische Gestaltungsstile des Shabby Chic sind an die Epochen des Rokoko, Chippendale oder Neobarock angelehnt.

Einrichten im Shabby Chic: Die Basics!

Wer sich im Shabby Chic einrichten möchte, sollte einige Grundformen und -farben beachten. So zeichnet sich der Wohnstil durch natürliche Materialien, deren Alter erkennbar ist, aus. Beliebt sind hierbei Holz, Leder sowie Leinen. Kombiniert werden diese mit Elementen und Accessoires aus Spitze, Samt und Seide ebenso wie buntes Glas, Kristall und Einzelstücke aus Plastik und Metall (nur in Verbindung mit natürlichen Dingen wie Blumen).

Bei Farben und Mustern spielen Zartheit und Romantik eine große Rolle, wenngleich die Einrichtung nicht kitschig werden soll. Pastelltöne wie Rosé, Zitronengelb, Himmelblau und Violett sind äußerst beliebt. Hauptsache der Ton ist nicht zu dominant und grell. Muster finden sich beim Shabby Chic in Teppichen, Kissenbezügen, Tapeten und vielen weiteren Einrichtungselementen. Sie dürfen dabei von unterschiedlichen Stilen inspiriert sein: Flora und Fauna, Paisley, Orient oder geometrische Formen – so ziemlich alles ist beim Shabby Chic ist erlaubt.

In Sachen Dekoration und Lampen darf es gerne funkeln: Pailletten, Kristallleuchter oder Silber verzierte Vasen sind nur einige Ideen, die gut zum Einrichtungsstil mit abgenutzt aussehenden Möbelstücken passen. Ansonsten kann man sich auch immer auf Flohmärkten nach neuen und ungewöhnlichen Gegenständen umschauen, schließlich sind die alten Schätze ein Hauptbestandteil des Shabby Chic.


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