Technik

Published on September 23rd, 2013 | by Sonja

0

Das passende Hausnotrufsystem finden

In Deutschland gibt es immer mehr Singlehaushalte. Auch ältere Menschen, die gesundheitliche Einschränkungen haben oder sturzgefährdet sind, leben häufig allein. Genau für diese Zielgruppe wurden Hausnotrufsysteme entwickelt, die im Notfall die Sicherheit gewährleisten, dass ein Rettungsdienst zur Hilfe eilt. Es gibt viele verschiedene Anbieter von Hausnotrufsystemen und daher stellt sich beim Kaufwunsch die Frage, welches Hausnotrufsystem das passende ist. Im September 2011, hat die Stiftung Warentest 12 Hausnotrufsysteme untersucht und verglichen, wobei die Hausnotrufe der Wohlfahrtsverbände, wie der Malteser Hausnotruf, am besten abgeschnitten haben.

Wie kam die Stiftung Warentest zu ihrem Urteil?

Bei dem Test der verschiedenen Hausnotrufsysteme wurden drei Faktoren geprüft. Erstens wurde getestet, ob die Beratung der Senioren im Vorfeld gut war. Des Weiteren wurde geschaut, wie sorgfältig die Installation des Gerätes durchgeführt wurde und es wurde geprüft, ob das System im Notfall auch funktioniert. Der Malteser Hausnotruf hat in dem Test bei der Kategorie „Notrufbearbeitung“ besonders herausgestochen. In dieser Kategorie wurden die Reaktionszeit, die Einschätzung der Notsituation, sowie das Informationsverhalten getestet. Somit hat der Malteser Hausnotruf in der für Notfälle wichtigsten Kategorie am besten abgeschnitten. Außerdem wurden die Installationsweise sowie die Beratung mit gut bewertet. Für weitere Informationen zu dem Test, können Sie die Zusammenfassung der Testergebnisse lesen.

Welches Paket passt zu mir?

Zunächst einmal ist es wichtig für sich selbst zu entscheiden, welches der angebotenen Hausnotrufpakete das richtige für einen ist. Wer sich beispielsweise meistens zuhause aufhält, sollte sich eher für ein Basispaket entscheiden. Mit einem Basispaket erhält man einen Funkfinger, von dem aus man, im Notfall, im ganzen Haus und der näheren Umgebung des Hauses ein Signal zur Basisstation senden kann. Über die Basisstation kann dann Kontakt zu einer Notrufstelle aufgenommen werden, die dann bei Bedarf sofort einen Rettungsdienst zum Haus schickt. So ist man mit dem Basispaket im Haus und im nahen Umfeld des Hauses gut abgesichert. Wenn man jedoch auch viel Zeit außerhalb des Hauses, bei Spaziergängen oder ähnlichem, verbringt, wäre es eine Überlegung wert sich zu dem Basispaket, einen mobilen Hausnotruf dazu zu buchen. Von diesem mobilen Hausnotruf kann über einen Funksender, auch weiter weg vom Haus, Hilfe gerufen werden. Der mobile Hausnotruf ist nur einer von vielen Extraleistungen, die man hinzubuchen kann. Der Malteser Hausnotruf bietet beispielsweise noch Funk-Rauchmelder, Funk-Sensormatten und Fall-Detektoren an.

Welcher Anbieter bietet das beste Angebot?

Nachdem man sich für ein Paket entschieden hat, sollte man die verschiedenen Angebote der Anbieter zu diesem Paket vergleichen. Es wird dabei zwischen privaten Anbietern und den Wohlfahrtsverbänden, wie den Maltestern, unterschieden. Während die Wohlfahrtsverbände die Installation und Beratung meistens zuhause durchführen, wird bei den privaten Anbietern alles telefonisch geregelt und das Gerät meistens zur Selbstmontage per Post zugeschickt. Außerdem ist zu beachten, dass die Kosten des gleichen Anbieters bei Wohlfahrtsverbänden regional abweichen können. Anschließend ist es empfehlenswert sich über mögliche Förderungen zu informieren. Für Menschen mit einer Pflegestufe, werden sogar meistens monatliche Zuschüsse gegeben.

Alles in allem, gibt es also viele Faktoren, die zu beachten sind, bevor man sich für ein passendes Hausnotrufsystem entscheidet.

Tags: ,


About the Author



Comments are closed.

Back to Top ↑