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Published on Juni 17th, 2014 | by Sonja

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Brandneue Kaminöfen erobern die Wohnzimmer

Nicht nur das Knistern und Knacken und die lodernden Flammen von Holz sind eine feine Sache. Gerade jetzt in den Zeiten der hohen Energiepreise überzeugt diese innovative und effektive Heizmethode immer mehr Menschen. Wer Lust auf die alternative Heiztechnik hat, kann sich hier über Heizkamin und Kaminbausatz informieren.

Diese Vorschriften sind wichtig

Um einen Heizkamin einbauen und in Betrieb nehmen zu können, müssen bestimmte Vorschriften berücksichtigt werden. Die gesetzlich festgelegten Normen dienen der Einhaltung von Brand- und Umweltschutzvorschriften. Das betrifft beispielsweise die Einhaltung der im Bundesimmissionsschutzgesetz festgelegten Feinstaubwerte, den geforderte Wandabstand oder die Bodenplatte. Damit alle Fragen geklärt werden, sollte im Vorfeld der örtlich zuständige Schornsteinfeger die Möglichkeiten für den Anschluss eines Kamins prüfen. Darunter fallen folgende Dinge:
– Zwischen Kamin und Wand muss der Mindestabstand 20 Zentimeter betragen. Zu Kamin und Tür dagegen beträgt der Abstand 50 Zentimeter. Falls die Abstände geringer sind, müssen brennbare Gegenstände isoliert, entfernt oder durch nicht brennbare Materialien ersetzt werden. Außerdem muss jeder Kamin auf einem feuerfesten Untergrund oder einer Bodenplatte stehen.
– Heutzutage wird der Kaminbausatz nur mit integriertem Feinstaubfilter genehmigt. Dafür gibt es zertifizierte Prüfsiegel oder der Schornsteinfeger überprüft, ob die gesetzlich vorgeschriebenen Obergrenzen eingehalten werden.
Wenn alle gesetzlichen Bestimmungen im Normbereich sind, wird der Kaminofen angeschlossen. Diese Arbeit unbedingt dem Fachbetrieb überlassen! Danach nimmt der Schornsteinfeger die Heizungsanlage ab und erteilt die Feuerstätten-Genehmigung.

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Tipps für blitzschnelles Kaminfeuer

Damit Räumlichkeiten schnell warm werden, sind folgende Dinge nötig:
– Kaminstreichhölzer oder Stabfeuerzeug,
– Holzanzünder,
– Kleinholz,
– Feuerholz,
– Briketts.
Bevor das Feuer angezündet wird, unbedingt die alte Asche entfernen. Denn diese kann das neue Feuer ersticken oder die Luftzirkulation verhindern. Vor dem Anfeuern sollte das Zimmer kurz und kräftig gelüftet werden. Erfahrungsgemäß erwärmt sich frische Luft schneller und ist angenehmer als abgestandener Mief. Sind alle Vorbereitungen getroffen, wird der Kaminofen angezündet. Dafür zuerst trockene Kleinholzscheite parallel und quer aufeinanderschichten. Danach 3 bis 5 dickere Holzscheite zeltartig über das Kleinholz stellen. Nun unter das Gebilde den Holzanzünder platzieren und anzünden. Wenn der große Stapel richtig brennt, kann Feuerholz oder Briketts nachgelegt werden. Ansonsten wird die Luftzufuhr des Ofens mit den Luftklappen geregelt: Viel Luft fördert schönes Brennen. Das bedeutet aber auch, dass die Wärme zügig durch den Kamin nach außen gelangt. Bei gedrosselter Luftzufuhr glüht das Holz länger und die Energie wird gleichmäßig an die Ofenwände verstrahlt. Das wiederum führt zu lang anhaltender Wärme. Wenn die Glut langsam erlischt, einfach die Luftzufuhr erhöhen und Brennstoff nachlegen.

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